RAI - Minimum Data Set
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© sic Pflege- und Betreuungsmanagement GmbH
Zuletzt aktualisiert:
26.08.201026.08.2010


Dazu wurde zunächst die Basisinformationssammlung des RAI, das Minimum Data Set (MDS), in den vertrauten Masken der Klientenakte so aufbereitet, dass sie komfortabel ausgefüllt werden kann. In der neuen, von der InterRAI in Kürze freizugebenden Fassung sammelt das MDS Informationen aus 18 Bereichen, dazu in den Teilen R. und S. Informationen zur Entlassung und zu den Bearbeitern des Assessments.

A. Stammdaten
B. Versorgungsgeschichte
C. Kognitive Fähigkeiten
D. Kommunikation, Sehen
E. Stimmungslage, Verhalten
F. Psychosoz. Wohlbefinden
G. Körperl. Funktionsfähigkeit
H. Kontinenz
I. Krankheitsdiagnosen
J. Gesundheitszustand
K. Ernährungsstatus
L. Zustand der Haut
M. Beschäftigungen
N. Medikation
O. Versorgung / Behandlung
P. Rechtliche Verantwortung
Q. Entlassungspotential
R. Entlassung
S. Assessment Information

Die Informationen des MDS werden im Hintergrund analysiert. In einer ersten Auswertung erhält die Pflegekraft eine Liste mit Alarmzeichen für mögliche Pflegerisiken, die dann abgeklärt werden müssen und gegebenenfalls in die Pflegeplanung Eingang finden sollten.
Geht man mit dem Mauszeiger auf ein Alarmzeichen, so werden die MDS-Informationen angezeigt, die dazu geführt haben, den Alarm auszulösen.

RAI_Auswertung

Über eine Druckfunktion können der ausgefüllte MDS-Bogen und die Liste mit Alarmzeichen inkl. ihrer Auslöser in übersichtlicher Funktion ausgedruckt werden, um Informationen leichter nachsehen zu können.

In einem nächsten Schritt müssen dann die einzelnen Risikobereiche näher untersucht, beurteilt und gegebenenfalls in die Pflegeplanung übernommen werden. Dies geschieht in den CAPs (Client Assessment Protocols), den Abklärungshilfen.